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Veröffentlicht auf 19. Februar 2017

Buchbewertung: 'milk and honey'

Eine Freundin von mir hat mir dieses Buch empfohlen. Soweit ich weiß hat sie es entdeckt, als sie im Sommer in New York war. Nach dem ich Rilke gelesen hatte, war ich ein wenig auf den Poesie Geschmack gekommen und wollte auch mal ein wenig moderner lesen.

"milk and honey" war für mich eher ein Spontankauf, an welchen ich auch fast komplett ohne Erwartungen oder Vorstellungen heran gegangen war. Umso positiver hat mich diese Sammlung von Gedichten überrascht. Rupi Kaur schreibt über vier verschiedene Phasen ihres Lebens. Fast jede Seite ist ein neues Gedicht, manche sind sehr kurz, andere etwas länger. Manche sind zudem noch mit Zeichnungen versehen. Das ganze Buch ist sehr schön aufgemacht, durch und durch sehr ästhetisch.

Der Inhalt der Gedichte ist nicht immer ganz leicht. Es ist wirklich nicht nur gute Laune und perfekte Welt. Die Autorin verarbeitet in den Gedichten viel Schweres was in ihrem Leben passiert ist. Genau das macht die Gedichte aber sehr interessant und man kann auch sehr viel für sein eigenes Leben aus ihnen mitnehmen. Mit einigen konnte ich mich recht gut identifizieren und andere waren einfach nur von ihrem literarischen Anspruch her schön.

Dieses Buch ist wirklich etwas besonderes. Meiner Meinung nach sollte jede junge Frau oder jedes Mädchen es mal lesen. Aber auch jedem anderen, der sich für moderne Poesie interessiert kann ich es nur empfehlen. Der literarische Start in 2017 war bisher wirklich gut und "milk and honey" hat dazu auf jeden Fall viel beigetragen.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 15. Januar 2017

Buchbewertung: 'Briefe an einen jungen Dichter & Briefe an eine junge Frau'

Dieses Jahr startet Buchtechnisch sehr anders als andere. Das liegt zum Teil am Vorsatz dieses Jahr 30 Bücher zu lesen, damit das nicht langweilig wird, tritt ein weiter Vorsatz in Kraft: andere Genre ausprobieren und nicht nur Romane lesen.

Auch versuche ich seit längerem mehr Klassiker zu lesen. Bisher hab ich nur viele Bücher auf dem Flohmarkt gekauft oder halt Klassiker in der Schule gelesen. Nun habe ich zu Weihnachten dieses Buch geschenkt bekommen.

Eine Freundin hat es bei Thalia gekauft, in dieser Abteilung wo die Bücher in Packpapier eingeschlagen sind und nur das Genre und ein paar Worte drauf stehen. Sie und ich wussten also nicht, was ich da zu Weihnachten bekomme. Die Verpackung seht ihr unten.

So viel kann ich schon mal verraten, bevor es zur richten Review geht, die kurze Beschreibung passt perfekt und mit dem Blindkauf hätte sie kaum richtiger liegen können. Seit dem ersten Brief hat es mir wirklich gut gefallen!

Buchbewertung: 'Briefe an einen jungen Dichter & Briefe an eine junge Frau'

Der erste Teil, "Briefe an einen jungen Dichter", hat mir durch und durch sehr gut gefallen. Jeder Brief scheint eine andere Thematik zu behandeln und dabei geht es oft um Alltägliches und Probleme die nicht nur "Dichter" haben. Rilke liefert dem Adressaten viele gute Ratschläge, verpackt diese in sehr schönen Sätzen und spricht meist aus Erfahrung, wie er selbst schreibt. Alles liest sich einfach sehr schön und ist dabei auch inhaltlich interessant und besonders.

Es ist wirklich eine kleine Kostbarkeit, die man sicher immer wieder lesen kann. Ich habe jeden Tag versucht einen Brief zu lesen. Auf der einen Seite um es mir einzuteilen, aber auch um täglich zu lesen. Das hat sehr gut funktioniert und passt irgendwie zu diesem Briefformat.

"Briefe an eine junge Frau" hat mir dann nicht mehr ganz soo gut gefallen, vielleicht aber auch nur, weil ich sehr begeistert vom ersten Teil war. Die Briefe sind eher persönlich und ich habe selten eine Botschaft auch für mich rauslesen können. Auch waren sie nicht mehr ganz so poetisch, wie ich fand. Aber sie haben sich immer noch gut lesen lassen.

Am Ende befindet sich dann noch ein sehr interessantes Nachwort von einem Freund Rilkes. Romain Rolland schreibt über seine Beziehung zu Rilke und über dessen Leben in Paris. Einfach sehr spannend, wenn man vorher nur von Rilke gelesen hat, jetzt über ihn zu lesen.

Mir hat dieses Buch Rilke nahe gebracht und ich will auf jeden Fall mehr lesen, auch wenn ich nie gedacht hätte, dass das meins ist! Wagt euch ruhig ran. Ich bin immer noch positiv überrascht und fast schon traurig, dass keine neuen Briefe mehr auf mich warten.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 8. Januar 2017

Buchbewertung: 'It'

Dieses Buch stand schon seit Monaten, wenn nicht Jahren auf meiner Wunschliste, vielleicht auch einfach schon seit es rausgekommen ist. Nun habe ich es endlich zu Weihnachten bekommen in dieser wunderschönen Ausgabe von Penguin. "It" gibt es auch als Hardcover, aber dieses Paperback war irgendwie mehr meins.

Ein Foto des Hardcovers gibt es unten.

Falls ihr jetzt denkt, dass das sehr oberflächlich ist, dann ist unten ein anderer Post für euch und zum Anderen ist "It" auch nicht unbedingt das Buch das man kauft weil man lange, anspruchsvolle Texte lesen will. Alexa Chung hat zu verschiedenen Themen kurze Texte geschrieben und das Buch vor allem mit sehr ästhetischen Fotografien und Illustrationen versehen. Wem das gut gefällt würde ich auch "A Work In Progress: A Memoir" von Connor Franta empfehlen. An sich kenne ich mich in dem Bereich leider nicht so gut aus.

Quelle: http://weheartit.com/entry/142898268/search?context_user=MissPiaMayB&query=alexa+chung

Quelle: http://weheartit.com/entry/142898268/search?context_user=MissPiaMayB&query=alexa+chung

Buchbewertung: 'It'
Buchbewertung: 'It'

"It" ist wahrscheinliches eines der optisch schönsten Bücher welches ich je gelesen habe. Die Texte sind kurz und interessant, sehr gut um ein, zwei am Tag zu lesen. Ansonsten ist man einfach sehr schnell durch und der Kauf lohnt kaum. Es inspiriert sehr und regt zum Nachdenken über Mode und vor allem Stil an. Alexa denkt sehr interessant über beide Dinge und vor allem sehr anders als ich. Wenn man seinen eigenen Stil noch nicht 100% gefunden hat oder sich weiterentwickeln will, ist das Buch wirklich top. Auch wenn es nicht nur um Mode geht.

Ansonsten ist es einfach schön anzusehen. Man kann es zum Dekorieren eines Raumes nehmen und immer mal wieder reinschauen.

Mir hat es wirklich gut gefallen und ich kann es jedem nur empfehlen, der auch gerne mal weg geht von Romanen und auf Ästhetik wert legt.

May♥

Buchbewertung: 'It'

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 4. Dezember 2016

Buchbewertung: 'Der Joker'

Ach dieses Buch ist schon ewig auf meinem Stapel der Schande gewesen, seit Jahren tatsächlich. Ich hatte es zu Beginn des Jahres sogar angefangen zu lesen, hab aber nach wenigen Seiten beiseite gelegt, da es mich irgendwie nicht in seinen Bann gezogen hatte. Als ich dann in der Bibliothek das Hörbuch fand, hab ich es mir einfach mal mitgenommen und es mir dann tatsächlich angehört.

In "Der Joker" bekommt Ed eine Spielkarte mit Adressen drauf in seinen Briefkasten gelegt. Er besucht die Adressen und verändert das Leben der Menschen dort. Eine echt nette Idee wie ich finde. Leider hat mich die Umsetzung einfach nicht angesprochen. Ed war an sich schon ein sehr seltsamer Charakter, den ich einfach nicht nachvollziehen konnte und der auch nicht sehr sympathisch war. Seine Freunde waren auch eher komisch. Alle Figuren waren irgendwie Versager, wenn ich das so direkt behaupten kann. Es gab wirklich nur eine Handvoll Charaktere die irgendwie sympathisch waren.

So richtig weiß ich auch einfach nicht, für welche Altersgruppe das Buch ist. Irgendwie ist es recht kindlich/jugendlich verfasst. Aber auf der anderen Seite wird offen über Alkohol, Zigaretten, Gewalt, Missbrauch und Sex gesprochen. Es ist echt ein nettes Buch, aber als es rum war, war ich leider irgendwie froh. Der Stil hat mir einfach nicht gefallen, die Figuren und das Setting auch nicht. Jedoch waren die Botschaft und die Idee dahinter echt schön.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 13. November 2016

Buchbewertung: 'The Circle'

Dieses Buch musste ich über die Sommerferien für den Englisch Leistungskurs lesen, wie man merkt ist kein Sommer mehr und ja ich bin jetzt erst fertig geworden. Bisher haben wir es aber auch noch nicht besprochen. Nebenbei mussten wir allerdings Aufgaben erledigen. Vor allem aber hat es solange gedauert, da das Buch recht dick ist, mich einfach nicht abgeholt hat und es halt für die Schule war, das hemmt mich immer sehr.

In "The Circle" geht es um Mae Holland die über ihre Freundin Annie einen Job beim Circle bekommt, ein großes Unternehmen, was die Technologie in der Welt vorantreibt und alles digitalisieren will. Man könnte es vielleicht ein wenig mit einer Mischung aus Google, Apple uns Facebook vergleichen, wenn man das will. Wir haben "The Circle" als Dystopie gelesen, es ist jedoch eher nicht das klassische Buch in diesem Genre würde ich sagen. Viel mehr muss man gar nicht wissen, dann kann man sich schon denken wie das Buch aufgebaut ist. Sehr spannend fand ich es nicht, es zog sich, war dann zwei Seiten ganz interessant und zog sich dann wieder und das über 500 Seiten oder so. Es gab keinen richtigen roten Faden, zu viele Figuren und Handlungsstränge die kaum zueinander gepasst haben. "The Cirle" ist ohne Kapitel geschrieben und nur durch Absätze getrennt und durch drei Teile soweit ich mich erinnern kann. Das macht es echt super anstrengend, wie ich fand. Kapitel sind etwas sehr sinnvolles wie ich nun weiß.

Ohne spoilern zu wollen, hab ich lange auf den großen Klimax gewartet und er ist nicht wirklich gekommen. Es war einfach nicht sehr überraschend was passiert ist und dann war es halt auch endlich rum. Versteht mich nicht falsch, es war nicht durch und durch schlecht. Aber dafür, dass es so ein Bestseller war und so weiter, war es auch nicht der Hit den ich erwartet hätte. Dafür haben wir wenigstens mal was aktuelleres gelesen! Es hatte interessante Aspekte, man kann gut darüber diskutieren, aber spannend war es echt nicht. Ich würde es euch nicht unbedingt empfehlen, muss ich ehrlich sagen, es war aber auch nicht DER Flop des Jahres oder so. Ich bin trotzdem froh, dass ich es jetzt durch hab und es weglegen kann.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 6. November 2016

(Hör-)Buchbewertung: 'Der Junge im gestreiften Pyjama'

Anfang 2015 hatte ich euch zu diesem Buch den Film vorgestellt. Das Buch von John Boyne, "Der Junge im gestreiften Pyjama", habe ich auch dem Flohmarkt gekauft, jedoch konnte ich mich irgendwie nicht durchringen das Buch anzufangen. Die Thematik, NS Zeit und Konzentrationslager, ist für mich nichts zum Einschlafen oder Lesen in der Bahn. Mir persönlich gehen Bücher immer sehr nahe, ich bin halt nah am Wasser gebaut. Durch das Hörbuch hab ich es jetzt doch geschafft und da das Buch auch recht kurz ist, hab ich das Hörbuch in 1-2 Tagen durchgehört.

Bruno muss mit seiner Familie wegziehen, da sein Vater einen neuen Job bekommt. Gerademal 9 Jahre alt versteht er kaum was vor sich geht und meint, er ist sich noch nicht mal sicher als was sein Vater arbeitet. Dieser soll nun die Führung, wie wir wissen, des Konzentrationslagers Auschwitz übernehmen. Bruno selbst weiß nicht, was dort vor sich geht und sieht alles durch sehr kindliche Augen, die dieses ernste Thema ganz anders sehen und vieles nicht verstehen, was man menschlich wahrscheinlich gar nicht verstehen kann. So sagt er zu dem Ort an dem er dann lebt immer Auswisch und der Führer heißt bei ihm Furor. Diese Art mit der Thematik umzugehen ist wirklich sehr interessant. Alles ist sehr unwissend beschrieben von Bruno, aber man selbst, wenn man ein wenig was zu dem Thema weiß, versteht trotzdem was gemeint ist, auch wenn es selten explizit dasteht.

Das Buch ist durch diese, ich sag mal neutrale Trockenheit ein bisschen weniger emotional als der Film. Es ist ernst, ohne einen betroffen zu machen. Während der Film schon ziemlich auf die Tränendrüse drückt, und ja ich habe beim Film geweint, ist das Buch anders. Es bleibt objektiv und selbst wenn man weiß, dass die Situation traurig ist, nimmt Bruno es selten so wahr und dadurch fand ich es persönlich auch nicht sehr traurig, also nicht so, dass ich weinen musste.

Alles in allem ist es echt ein schönes Buch. Ich denke jeder sollte es gelesen haben und es ist auch echt passend für die Schule, da es recht kurz ist. Ich kann es jedem nur empfehlen. Man muss sich nur überwinden, sich an das Thema zu wagen. Aber es lohnt sich.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 30. Oktober 2016

Quelle: http://audiobookrex.com/Images/Covers/Uploaded/768x701/78244_768.jpg

Quelle: http://audiobookrex.com/Images/Covers/Uploaded/768x701/78244_768.jpg

Während der Schulzeit zu lesen, fällt mir persönlich oft schwer. Zwischen den Ferien falle ich oft in Art Leseblockade und lese so gut wie gar nicht. Was mir in letzter Zeit dabei geholfen hat sind Hörbücher. Ich höre sie wenn ich zu müde bin um noch zu lesen, beim Zähneputzen, kochen, aufräumen und schminken. Immer wenn ich Zeit hab. Meistens sind Hörbücher jedoch recht teuer, meiner Meinung nach und um ehrlich zu sein, stelle ich mir eigentlich lieber richtige Bücher ins Regal. Wenn ihr aber mal auf YouTube schaut findet ihr so einige, ich war auch mal in der Bibliothek und hab mir einige Hörbücher ausgeliehen. So kann man günstig Bücher hören.

Nun aber zu "Eleanor und Park". Rainbow Rowell und vor allem "Eleanor und Park" ist wahrscheinlich vielen die viel im Bereich YA Contemporary lesen ein Begriff. Es hat auch wirklich die typischste aller Contemporary Geschichten die man sich so vorstellen kann und lässt dabei auch wirklich kein Klischee aus.

Eleanors Familie ist alles andere als perfekt. Sie lebt mit ihrer Mutter und deren neuen Freund mit ihren Geschwister in einem kleinen Haus in einer echt miesen Gegend. Rote Haare, nicht sehr hübsch und ein wenig dick, so wird Eleanor beschrieben und das macht sie zum Außenseiter. Im Schulbus lernt sie Park kennen. Bei ihm herrscht heile Welt, aber er fühlt sich ein wenig außen vor, weil seine Mutter Koreanerin ist und er das einzige asiatische Kind in der Gegend ist. Meiner Meinung nach mussten diese erzwungenen Klischees echt nicht sein, man merkt der Story auch sehr an, dass sie selbst irgendwie gar nicht daran glaubt, dass Eleanor und Park wirklich Außenseiter sind. An sich ist die Geschichte von Eleanor und Park aber ganz nett, auch wenn (ohne zu spoilern) nicht sehr viel passiert. Es ist halt ein Contemporary.

Ich muss sagen, dass ich mich oft zu alt für das Buch gefühlt hab, als wäre es eher Middle Grade. Ehrlich gesagt, würde ich das Buch aber auch keinen jüngeren Kindern/Mädchen empfehlen. Denn es gibt nicht gerade den riesigen Push fürs Selbstbewusstsein oder "lehrt" Weltoffenheit. Das ist ja auch echt nicht so schlimm, aber es ist mir halt recht negativ aufgefallen. Es spielt aber auch glaube ich in den 90er oder so, obwohl es auch dann nicht sehr gerechtfertigt ist. Ich versteh einfach nicht so ganz warum es so ein Aushängeschild für dieses Genre ist. "Eleanor und Park" war echt nett, aber mehr auch nicht. Hätte ich es als Buch gelesen, dann hätte das wahrscheinlich ewig gedauert. Wahrscheinlich ist Contemporary aber auch einfach nicht mehr ganz mein Genre.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 9. Oktober 2016

Buchbewertung: 'Girl on the Train'

Im Zuge des baldigen Kinostarts von 'Girl on the Train (dt. 'Girl on Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.'') von Paula Hawkins habe ich mir den Bestseller gekauft. Vor kurzem habe ich es endlich geschafft, ihn zu lesen und konnte das Buch bis zur etzten Seite nicht aus der Hand legen!

Inhalt:

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

Meinung:

Schon direkt nach der Veröffentlichung hörte man von allen Seiten nur Lob. "Girl on the Train" hat einen ziemlichen Hype ausgelöst und stand in England und den USA wochenlang auf der Bestsellerliste. Das weckt natürlich hohe Erwartungen, die beim Lesen mehr as erfüllt wurden. Der Erzählstil der Autorin ist interessant und durch die drei verschiedenen Blickwinkel und dem Wechseln der Zeitebene ist der Leser zwischen Spannung, Verwirrung und dem damit einhergehenden Wissensdurst hin und her gerissen. Man Erlebt Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Geisteszustand der Protagonistin lässt einen oft an dem Gesehenen zweifeln. Ist es wirklich passiert? Hat sie Wahnvostellungen? So ist man mehr als motiviert die Geschichte weiter zu verfolgen und die Unklarheiten aufzuklären. Besornders hat mir die Spannungskurve gefallen, die nie abgeflacht ist. Ich hatte keinen Moment beim Lesen wo ich dachte: "Wow, wann ist es endlich vorbei" o.Ä. Mein einziger Kritikpunkt liegt darin, dass man sich mit keiner der erzählenden Frauen richtig identifizieren konnte. Da mir dies jedoch das Einfinden oder das Mitverfolgen in die Geschichte nicht erschwert hat, stellte es kein größeres Problem für mich dar.

Das Ende des Romans hält viele Überraschungen bereit und hinterlässt den Leser definitiv überrascht und mit klopfendem Herzen zurück.

Fazit:

'Girl on Train' ist ein mitreißender, packender Thriller. Ich war jedenfalls ziemlich fasziniert von der Geschichte und konnte bis zur letzten Seite nicht vom Buch ablassen. Daher freue ich mich besonders auf die Verfilmung, die Ende Oktober in die deutschen Kinos kommt. Wer es also nicht mehr schafft, das Buch bis dahin zu lesen, sollte sich spätestens im Kino von der spannenden Geschichte mitreißen lassen.

Summer

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Geschrieben von Summer

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Veröffentlicht auf 11. September 2016

Buchbewertung: 'Red Queen'

Dieses Buch hatte ja letztens Jahr oder so einen ziemlich großen Hype abbekommen. In dem Hype hatte ich es auch gekauft, jedoch bin ich jetzt in den Sommerferien erst zum Lesen gekommen. Im Vorhinein hatte ich viele Meinungen gehört, viele waren nicht sehr positiv. Trotzdem habe ich versucht ganz neutral und ohne große Erwartungen an dieses Buch ran zu gehen. Nun würde ich euch gerne mitteilen wie meine Meinung zu Victoria Aveyards "Red Queen" ist und ob ich die Kritiken verstehen kann.

In "Red Queen" geht es um eine dystopische Welt, in der die Welt in einer Art Monarchie arrangiert ist. Durch die Adern des normalen Volkes fließt normales rotes Blut, doch durch das des Adels fließt silbernes. Mit dem silbernen Blut kommen auch Gaben daher und vor allem der Gedanke des "überlegen seins". Mare Borrow wächst in einem Dorf unter Roten auf, in der Sicherheit, dass sie für den König in den Krieg ziehen wird, doch dann bekommt sie Arbeit angeboten... Es klingt vielleicht erstmal abstrakt und ich muss sagen, dass ist es irgendwie auch. Vor allem da Victoria Aveyard wirklich wenig auf die Welt eingeht und selten Dinge ausführlich beschreibt, sie malt kein richtiges Bild, sondern skizziert sie nur schemenhaft. Man begleitet einfach Mare in ihrem Leben und sie kennt das ja, für sie ist das Alles natürlich, dass es das für den Leser nicht so ist scheint manchmal vergessen. Auch ist Mare nicht so der Charakter den man schnell versteht und sofort mag. Ein wenig erinnerte sie mich an Katniss aus "The Hunger Games", einfach sehr an Armut und ihren Alltagstrott gewöhnt und eigen in ihrem Charakter. Mit der Zeit hab ich mich aber daran gewöhnt und mag sie jetzt doch ganz gerne.

Auch die anderen Charaktere sind eigen, ich will gar nicht zu viel sagen, aber es ist nicht alles wie es scheint. Ich bin immer so, dass ich den falschen Charakteren vertraue und natürlich wurde ich auch hier mal wieder ausgetrickst! Aber so soll es halt sein. Viele meinten, sie haben es kommen sehen, ich nicht. Die Handlung war einfach zu spannend als sie erst einmal angefangen hat und so richtig mag ich es gar nicht selbst allzu viel zu denken, ich folge da eher dem Hauptcharakter und mache die Gefühlsachterbahn mit.

"Red Queen" war ein guter Auftakt für eine Reihe, ich bin jetzt sehr gespannt auf "Glass Sword" und im Januar 2017 dann auf "Kings Cage". Zudem gibt es auch noch Novellas und mal schauen ob noch mehr Teile kommen, ich bin ja eher ein Fan von Trilogien als Reihen, aber wenn die nächsten Bücher gut werden lass ich mich gerne von anderem überzeugen.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 4. September 2016

(Hör)Buchbewertung: 'Der Marsianer'

In den Ferien hab ich nicht nur die Zeit genutzt ein wenig mehr zu lesen, sondern ich habe auch auf langen Autofahrten dieses Hörbuch fertig gehört. Als der Film zu diesem Buch rausgekommen war, hatte ich ihn im Kino gesehen und war echt überrascht wie gut er mir gefallen hat! Darüber hatte ich ja auch in dem Filmtipp berichtet. Daraufhin hab ich dann meiner Mutter das Buch und meinem Bruder das Hörbuch geschenkt und mir das Hörbuch einfach mal frech ausgeliehen.

Da ich den Film vorher gesehen hatte war die Handlung ja eigentlich recht klar für mich und ich denke auch, dass jeder die Grundhandlung einigermaßen kennt (Der Astronaut Mark Watney wird nach einem Sturm auf dem Mars totgeglaubt zurück gelassen und schlägt sich dann alleine durch...). Das Buch sowie auch das Hörbuch sind natürlich noch mal um einiges detaillierter. Alles ist sehr ausführlich beschrieben, so sehr, dass es manchmal schwer war sich zu konzentrieren wenn man nebenbei noch was anderes gemacht hat. An sich fand ich war es aber genau das richtige Medium für das Buch, da Mark die Story im Logbuch erzählt und man so das Gefühl bekommt, dass er es auch einem selbst erzählt. Der Witz den das Buch einfach hat ist so auch sehr schön rüber gekommen und hat die Länge sehr gut aufgelockert. Wenn man die Handlung nicht kennt ist es auch echt spannend, aber auch so lohnt sich das (Hör)Buch sehr. Es ist einfach sehr interessant und irgendwie lehrreich, ohne dabei trocken zu sein.

Wer den Film mochte, oder auf spannende und witzige Storys steht, ist mit "Der Marsianer" wirklich sehr gut bedient. Die Rolle, Mark Watney, ist einfach sehr sympathisch und es macht Spaß ihn zu begleiten. Ich kann das Hörbuch, aber sicherlich auch das Buch und auch den Film jedem nur empfehlen!

May♥

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Geschrieben von May

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