Posts mit #filmtipp tag

Veröffentlicht auf 15. Februar 2017

Quelle: https://michellewaymire.files.wordpress.com/2011/10/frida.jpg

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In letzter Zeit war ich in verschiedenen Museen in Berlin, Potsdam und Hamburg. Kunst, vor allem Gemälde gefallen mir irgendwie immer besser und vor allem wenn man verschiedene Ausstellungen gesehen hat, bekommt man auch langsam ein Gefühl für die Künstler. Trotzdem finde ich es immer sehr interessant auch außerhalb einer Ausstellung mehr über die Künstler zu erfahren, so lernt man im Endeffekt ja auch die Kunst besser zu verstehen.

Deshalb habe ich mir auf Netflix "Frida" mit Selma Hayek in der Hauptrolle angesehen. An sich hatte ich eigentlich keine großen Erwartungen, über Frida Kahlo wusste ich tatsächlich auch erschreckend wenig. Natürlich ist es ein Spielfilm und keine Dokumentation, also lässt sich über die Validität streiten. Aber an sich finde ich ein wenig Wissen immer noch besser als gar kein Wissen, also sollte das okay sein.

Der Film war sehr künstlerisch gestaltet, natürlich sehr passend zur Thematik. Frida Kahlos Kunstwerke wurden sehr gut in die Story und auch die Gestaltung des Films eingebunden. Selma Hayek hat die Rolle der Frida wirklich toll gespielt. Frida Kahlo muss wirklich ein beeindruckende Frau gewesen sein, sehr inspirierend, auch heute noch. Ihr Leben war wirklich sehr eventvoll. Mich hat der Film vor allem auch sehr angesprochen was die Mode und generell Kunst angeht. Wenn man ihn nicht der Biografie wegen guckt, dann wenigstens für den Aspekt der Inspiration. Genau weiß ich nicht warum, aber der Film hat mich auch nachhaltig angesprochen und angeregt.

May

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 26. Januar 2017

Quelle: http://de.web.img1.acsta.net/pictures/16/11/23/10/16/489146.jpg

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Heute kommt ein neuer Film ins Kino, wir haben ihn vorab für euch sehen können und nun gibt es unsere Meinung für euch!

In "Mein Blind Date mit dem Leben" geht es um Saliya Kahawatte (Kostja Ullmann), der durch eine natürlich Ablösung der Netzhaut Stück für Stück sein Augenlicht verliert bis er nur noch ca. 5 % Sehfähigkeit hat. Seinen Traum, in einem Hotel zu arbeiten, möchte Sali trotzdem nicht aufgeben und bewirbt sich so bei verschiedenen Ausbildungsstellen. Im Hotel Bayerischer Hof in München verschweigt er sein Handycap und wird angenommen. Durch die Höhen und Tiefen dieser Lüge begleitet man Sali in "Mein Blind Date mit dem Leben".

Der Film ist sehr sympathisch und nicht ganz diese typische "Underdog mit Handycap"-Story die man sonst so kennt. Sali ist ein junger Mann mit großen Träumen und die haben wir doch alle. Man kann es nachvollziehen und bewundern wie sehr er kämpft. Natürlich zeigt der Film nicht nur die schönen Seiten, er ist auch oft hart und realistisch. Aber genau das macht ihn glaubwürdig. Für einen deutschen Film ist er echt gut gemacht, er wirkt einfach sehr nahbar. Trotzdem ist er teilweise lustig und macht Spaß. Die Schauspieler sind auch echt toll, ihre Chemie stimmt ganz gut. Die Botschaft, dass man mit Freundschaft fast alles erreichen kann bringen vor allem natürlich Kostja Ullmann, der wirklich fantastisch spielt, und Jacob Matschenz gut rüber. Natürlich gibt es auch eine Lovestory, aber es passt auch irgendwie. Die Story basiert ja auch auf wahren Begebenheiten, was sehr faszinierend ist.

Ihr wisst, dass ich mir oft schwer tue mit deutschen Film und natürlich hat auch dieser Schwächen. Aber an sich bin ich aus dem Kino gegangen und was positiv überrascht. Die Message die der Film übermittelt ist sehr schön und auch ansonsten war er gut gemacht.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 17. Januar 2017

Quelle: http://thetorchentertainmentguide.com/wp-content/uploads/2016/10/La-La-Land-Reviews.jpg

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"La La Land" ist ja im Moment im Munde aller. Kein Wunder, für 7 Golden Globes nominiert zu sein und alle 7 zu gewinnen ist etwas Besonderes. Da waren die Erwartungen natürlich hoch, jedoch schon nach 2 Minuten war ich hellauf begeistert und diese Begeisterung hält bis heute an!

In "La La Land" geht es um Mia (Emma Stone), die Schauspielerin werden will und den Musiker Sebastian (Ryan Gosling), der einen Fabel für Jazz hat. Egal ob ihr nun Jazz mögt oder nicht, der Film behandelt die Träume von jedem die einfach nicht wahr werden und ermutigt dabei trotzdem nie aufzugeben. "La La Land" behält dabei aber immer seinen Witz und sprüht vor guter Laune, auch wenn er nie flach ist. Man kann sehr viel Spaß im Kino haben und dabei trotzdem gute Musik hören und einen künstlerisch anspruchsvollen Film gucken. Die Schauspieler sind fantastisch, singen und tanzen grandios. Vor allem die Chemie zwischen Emma Stone und Ryan Gosling trägt den Film und überzeugt sehr. Optisch besticht der Film durch seine besonderen Farben, lange Kamerafahrten, Plansequenzen und seinen ganz eigenen Look. Es ist eine ganz eine Welt in der der Film spielt und trotzdem nah an der Realität.

Selbst wenn ihr keine Musical-Fans oder Jazz-Fans seid, der Film ist wirklich toll und macht einfach gute Laune. Auch wenn er in den ersten Minuten den Eindruck eines klassischen Musicals macht, wird am Ende doch eher wenig gesungen und die Lieder sind einfach Ohrwürmer! Der ganze Soundtrack ist ein Kunstwerk, genauso wie der Film. Ich höre den Soundtrack rauf und runter, hört unbedingt mal rein. Bis heute denke ich immer wieder an den Film zurück, einfach weil er so besonders und schön war. So etwas sieht man wirklich selten. Der Film ist wirklich eine Perle.

May

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 1. November 2016

Quelle: http://media.comicbook.com/2016/04/doctor-strange-city-bending-179855.jpeg

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Summer und ich hatten Karten für das Fanscreening von "Doctor Strange" letzte Woche in Berlin gewonnen, aber in all dem Chaos was bei uns im Moment von der Schule her herrscht bin ich leider nicht früher dazu gekommen diesen Artikel zu schreiben. Nun aber zu Marvels Kino-Highlight "Doctor Strange".

Stephen Strange ist Neurochirurg. Er wird brillant dargestellt von Benedict Cumberbatch, der den Witz, aber auch die Arroganz und Eigensinnigkeit vom Doctor wirklich wunderbar verkörpert. Nach einem Unfall leidet Stephen unter seinen nun immer zitternden Händen und kann nicht in seinen Job zurück. Durch einen Tipp erfährt er vom Kamar-Taj in Kathmandu, Nepal und macht sich auf die Reise dahin um durch die Kontrolle des Geistes auch wieder Kontrolle über seinen Körper zu erlangen. Dort trifft er auf die Älteste (Tilda Swinton), die ihn in die Magie einführt.

Dadurch unterscheidet sich "Doctor Strange" meiner Meinung nach am Meisten zu anderen typischen Superheldenfilmen. Egal wie logisch es oft klingt, wie die Helden ihre Kräfte bekommen, es ist Fiktion. Die Spiritualität in "Doctor Strange" ist etwas realeres und etwas was vielleicht wirklich existiert. Das ist echt extrem interessant mit anzusehen. Ansonsten ist die Story eine recht typische Superheldenstory für den ersten Teil.

Dabei sieht "Doctor Strange" echt immer top aus, es gibt viel CGI und manches ist echt sehr strange, aber sieht wirklich richtig gut aus. Die Schauspieler waren echt super genial, vor allem Benedict Cumberbatch. Aber auch Tilda Swinton, Benedict Wong und Chiwetel Ejiofor waren echt gut. Sie alle haben aus dem Film das gemacht was er ist und er ist ganz große Klasse. Vor allem ist er wirklich sehr witzig ohne es immer zu sehr zu versuchen. Das Kino beim Screening hat echt oft sehr laut gelacht, wenn es im normalen Kinosaal auch nur halb so viel ist spricht das immer noch für den Film.

Bei dem guten Film den Marvel da geliefert hat müssen wir sicher nicht lange auf einen zweiten Teil warten, wer bis zum Ende sitzen bleibt bekommt auch schon einen kleinen Vorgeschmack ;)

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 13. Oktober 2016

Quelle: https://de.pinterest.com/pin/374150681527249486/

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Endlich ist Tim Burtons Romanverfilmung des ersten Teils der Trilogie von Ransom Riggs in den deutschen Kinos erschienen. "Miss Peregrine's Home for perculiar Children", oder wie der Film im Deutschen heißt "Die Insel der besonderen Kinder" läuft seit letzter Woche im Kino.

Als Jacobs (Asa Butterfield) Großvater auf mysteriöse Art und Weise stirbt, macht Jacob sich auf die Reise um mehr über seinen Großvater und dessen Geschichten rauszufinden. Sein Ziel, eine Insel in Wales, wo sein Großvater eine Zeit lang in einem Waisenhaus gelebt hat. Lasst euch einfach ein wenig überraschen oder schaut den Trailer, obwohl der sehr wenig Story verrät.

Ich muss sagen, dass ich die Bücher nicht gelesen hab. Schon die ersten Trailer haben mich sehr angesprochen und wenn ich es bald mal schaffe will ich auch unbedingt die Bücher lesen. Mit Tim Burton, Eva Greene und Samuel L. Jackson stehen große Namen über dem Projekt.

Optisch ist der Film wirklich einwandfrei. Sehr ansprechend und hochwertig, typisch Tim Burton. Die Charaktere sind wirklich sehr fein geschrieben und auf die Leinwand gebracht. Es gab sehr viele sehr sympathische Charaktere, auch wenn sie leider ein wenig unter den Synchronstimmen gelitten haben wie ich fand. Hier und da merkt man, dass es eher für eine jüngere Zielgruppe ist. Auch wenn viele mit ihren kleineren Kindern aus dem Kino gegangen sind, weil es wohl zu gruselig war. Persönlich hab ich das gar nicht so empfunden. Ich fand eher, dass das Konzept mit den Zeitschleifen und generell den Kindern ein wenig schwer zu verstehen wenn man die Bücher nicht kennt. Es ist nicht unmöglich zu verstehen, aber so ganz leicht nun wirklich nicht.

Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weiter geht und hoffe, dass sie diese Trilogie noch ein wenig mehr von typischen Erzählstrukturen und Plots wegbewegt. Die Jungschauspieler sind alle sehr vielversprechend und der tolle Look mach einfach Lust auf mehr!

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 14. Juli 2016

Filmtipp: 'Smaragdgrün'

Die lange Zeit des Wartens hat sich gelohnt! Vor einer Woche startete endlich der 3. und letzte Teil der 'Edelstein-Trilogie' in den deutschen Kinos.

Wie ihr vielleicht wisst, sind May und ich große Fans der Buchvorlagen, konnten mit den Filmen 'Rubinrot' und 'Saphirblau' jedoch nicht sehr viel anfangen. Ehrlich gesagt haben sie uns gar nicht gefallen.

Mit einer dementsprechenden Voreingenommenheit bin ich dann auch am Samstag ins Kino gegangen. Warum ich mir den Film trotzdem angucken wollte? Ich habe wohl gehofft, dass ich diesmal nicht ganz so enttäuscht wurde und sieh da - mein Wunsch wurde erhört!

'Smaragdgrün' überzeugt mit wunderschönen Kulissen und Landschaften - viele Szenen (vor allem zum Ende hin) wurden auf der 'Isle of Skye' in Schottland gedreht. Die Handlungsstränge und Dialoge weichen diesmal SEHR stark von der Buchvorlage ab. Dies hat mich jedoch kaum gestört, da man die Filme eh unabhängig von Kerstin Giers Büchern betrachten muss. Vielleicht ist es sogar ganz gut so, da die Fans, die die diese sicher in und auswendig kennen, bei dem Film dann auch mal überrascht werden können. Die Probleme, die sich in der Geschichte stellten wurden super gelöst, das Ende lässt nichts offen - ich finde es sogar ein ganz kleines Bisschen besser, als Giers Lösung in der Buchvorlage. Und ja, es gab sogar die ein oder andere lustige Szene, die das Publikum im ganzen Kinosaal zum schmunzeln brachte.

Es lässt sich nicht darüber streiten, dass mir teilweise Dialoge sehr gestellt vorkamen und ich manche Darsteller immer noch nicht ganz so ernst nehmen konnte, aber mit Smaragdgrün ist den Machern auf jeden Fall ein würdiges Ende für die Trilogie gelungen!

Fazit:

Der letze Teil der 'Edelstein-Trilogie' kann sich auf jeden Fall sehen lassen und ist für die Fans der Buchvorlage ein Muss! 'Smaragdgrün' hat mich wirklich überzeugt und bildet ein passendes Ende, bei dem nicht nur ich etwas melancholisch und trotzdem lächelnd aus dem Kino kam.

Summer♥

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Geschrieben von Summer

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Veröffentlicht auf 30. Juni 2016

Quelle: http://filmmusicreporter.com/wp-content/uploads/2016/04/image-3.jpeg

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Auf diesen Film hatte ich mich ja mit sehr vielen anderen sehr gefreut, auch wenn ich das Büch von Jojo Moyes leider nicht gelesen hab, haben mich doch vor allem die Schauspieler angelockt! Ich meine, Emilia Clarke und Sam Claflin in einem Film?! Das kann man sich doch nicht entgehen lassen! Deshalb geht es heute um die Verfilmung von "Ein ganzes halbes Jahr".

Schon der Trailer ließ ja große Gefühle und auch Tränen erwarten und das hält der Film auch. Man wird relativ schnell in die Handlung geworfen die im Trailer versprochen wird, so ist man in den ersten 5-10 Minuten sofort in der Haupthandlung. Die Rolle von Emilia Clarke, Louisa "Lou" Clark ist eine modeliebende junge Dame die ihren Job verliert und so bei Familie Traynor anfängt. Sie soll sich vor allem um Will (Sam Claflin) kümmern, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt und ein wenig den Lebensgeist verloren hat. Wie der ganze Look des Films schon erahnen lässt, entsteht zwischen ihnen beide eine Lovestory, doch die ist nicht ganz so einfach.

Die Aufmachung des Film war schlicht aber echt liebevoll. Er hat sich echt schön geschaut, war in seiner Schönheit aber sehr solide. Die Figuren waren liebenswert, vor allem wenn man mit Lou etwas warm geworden ist. Ich muss sagen, dass ich manchmal Emilia Clarke ein wenig too much fand, vor allem was ihre Ausdrücke im Gesicht angeht, z.B. ihre Augenbrauen. Wer den Film schaut merkt sicher was ich meine. Das war ich von ihr einfach nicht gewohnt und es war teilweise echt viel. Sam Claflin war echt gut, wie man es von ihm gewohnt ist. Die Rolle des miesgelaunten und fiesen Will hat er ebenso gemeistert wie die Szenen wo Will lustig und nett war.

Ich fand den Film echt schön, man muss ihn nicht unbedingt im Kino gesehen haben, aber ansehen kann man sich ihn auf jeden Fall. Auch wenn er jetzt die totale Neuerfindung war und es die ein oder andere Parallele zu anderen Filmen gab, aber darum geht es hier ja schließlich nicht. Kritik bekam der Film vor allem dafür, wie er darstellt wie Will seine Behinderung empfindet und welche Entscheidungen er trifft. Aber das sollte jeder selbst wissen wie er damit umgeht. Für mich war es okay, da es ja nur ein Film ist und jeder das Recht hat mit seinem Leben anders umzugehen. Vielleicht soll der Film/oder sollte das Buch auch einfach zum Nachdenken anregen. Wer weiß. Aber ich wünsche euch sehr viel Spaß im Kino und nehmt Taschentücher mit falls ihr nah am Wasser gebaut sein, so wie ich!

May♥

Der Trailer verrät echt viel von Film muss ich sagen! Und Achtung Ed Sheeran Song! Ist ein wenig emotional ;)

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 17. Juni 2016

Filmtipp: 'Was am Ende zählt'

Seit dem 27.Mai 2016 ist Julia von Heinz‘ Regiedebüt "Was am Ende zählt" auf DVD und als Video on Demand erhältlich. Somit ist der Film, nachdem er lange vergriffen war, in einer digitalisierten Fassung wieder zugänglich. Zum DVD Start haben wir eine Presse DVD zugeschickt bekommen um ihn euch nun vorzustellen, falls euch der Film interessiert bleibt doch dran.

"Was am Ende zählt" ist ein deutscher Film von 2007 der damals auf den Filmfestspielen in Berlin zu sehen war. In dem Film geht es um die beiden jungen Frauen Carla (Paula Kalenberg) und Lucie (Marie-Luise Schramm) die durch einen Zufall aufeinandertreffen. Carla war eigentlich auf dem Weg nach Lyon um an einer Kunsthochschule zu studieren, als ihr in Berlin im Zug die Tasche gestohlen wird wo all ihr Eigentum drin ist. Lucie wiederum ist eine junge Frau ohne wirklich Zukunftsperspektive die sich einfach so versucht durchzuschlagen. Als Carla an einem Imbiss nach Hilfe fragt wird ihr ein Job angeboten und so trifft sie schließlich auf Lucie. Im Film begleitet man dann die Mädchen wie sie sich anfreunden und gemeinsam durchschlagen.

Ich finde man merkt dem Film mal wieder deutlich an wie deutsche Filme so sind. Einfach die ganze Machart und der Stil von dem ich ja eigentlich kein großer Fan bin. Auch ist der Film eher Arthouse-mäßig und sehr, sehr ruhig. An sich muss ich aber sagen, dass er mir gefallen hat. Es ging sehr viel um Freundschaft und darum wie unterschiedlich sich junge Menschen die Zukunft vorstellen können. Die Schauspieler waren echt ganz nett, vor allem hat mir Paula Kalenberg gefallen die einfach sehr authentisch war. Bei Marie-Luise Schramm hat mich einfach irgendwie irritiert, dass sie die Synchronsprecherin für Mia Wasikowska in den "Alice im Wunderland" Filmen ist, deshalb fiel es mir irgendwie schwer in ihr Lucie zu sehen. Ansonsten war der Film aber echt berührend, wenn man es zulässt. Er kam sehr ruhig daher, hatte er oft das richtige Tempo, auch wenn ich fand, dass er teilweise ein klein wenig hervorsehbar war, was aber selten Abbruch getan hat.

Wenn ihr einen ruhigen, eher tiefgründigen Film sucht, der vielleicht nicht unbedingt gute Laune macht, aber trotzdem ein guter Film ist, dann liegt ihr mit "Was am Ende steht" richtig. Es ist ein solider deutscher Film, dem man durchaus anmerkt, dass er auf Festivals gelaufen ist. Die DVD ist ab jetzt überall wieder erhältlich.

May♥

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Geschrieben von May

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Veröffentlicht auf 14. Juni 2016

Filmtipp: 'Sing Street'

Rock ’n’ Roll bedeutet Risiko. Du riskierst, dich lächerlich zu machen!

Inhalt:

Irland in den 1980ern. Der 15-jährige Conor (Ferdia Walsh-Peelo) hat es nicht leicht: Zum einen tut er sich schwer, Anschluss in seiner neuen Schule zu finden, auf die er von der Privatschule wechseln musste, um seinen Eltern (Maria Doyle Kennedy und Aiden Gillen) Geld zu sparen. Zum anderen hat er gerade die hübsche Raphina (Lucy Boynton), die von einer Karriere als Model träumt, überredet, im neuen Musikvideo seiner Band mitzuspielen. Blöd nur, dass Conor weder eine Band hat, noch ein Instrument spielen kann. Davon will er sich jedoch nicht abhalten lassen und es gelingt ihm schließlich, einige Mitschüler zu überreden, mit ihm eine Schulband zu gründen.

Meinung:

Erzählt wird eine mitreißende 'Coming-Of-Age'-Geschichte im Dublin der 80er Jahre. Sie ist lebendig; tragisch; schön; realistisch - und zeigt auch die teilweise schlechten Lebensumstände wie Arbeitslosigkeit oder Geldknappheit zu dieser Zeit auf. Die einerseits ernsten Charaktere wie z.B. Conors Bruder, der ihm als Mentor dient, seinen Lebenstraum, Musiker zu werden, jedoch schon aufgegeben hat, und die andererseits träumerisch-romantischen Szenen machen diesen Film zu etwas besonderem und verleiht ihm eine gewisse Bodenhaftigkeit. Der Cast überzeugt voll und ganz in seinen Rollen. Es sind sowohl viele neue Gesichter zu entdecken, als auch ältere, erfahrenere Schauspieler wie z.B. Maria Doyle Kennedy ('Tudors') und Aiden Gillen ('Game of Thrones') als Eltern des Protagonisten. Begeitet wird der Film vom Sound der 80er Jahre, was manch einen Erwachsenen sicher in Erinnerungen schwelgen lässt. Mit einem abwechslungsreich zusammengesetzten Soundtrack mit Bands wie Duran Duran, Hall & Oates und The Cure, Adaptionen und neu komponierten Songs macht der Kinobesuch wirklich Spaß! Dieser Film ist eindeutig voll und ganz der Musik gewidmet.

Fazit:

'Sing Street' ist ein Film voller Liebe zur Musik und zum Schauspiel! Durch den perfekt besetzten, erfrischend jungen Cast und die mitreißende Musik ist der Film ein echtes Kinoerlebnis. Schade nur, dass 'Sing Street' vor allem in Deutschland wieder in wenigen Kinos zu sehen ist und dadurch nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die so ein fabelhafter Film verdient.

Summer♥

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Geschrieben von Summer

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Veröffentlicht auf 2. Juni 2016

Quelle: http://www.blogbusters.ch/wp-content/uploads/2016/02/alice-im-wunderland-hinter-den-spiegeln-film-2016.jpg

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Seit einer halben Ewigkeit war ich mal wieder im Kino und hab mir einen Film angesehen auf den ich mich tatsächlich schon ziemlich lange gefreut hab. Denn jetzt im Mai ist endlich die Fortsetzung zu "Alice im Wunderland" mit Mia Wasikowska, Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Anne Hathaway und noch vielen weiteren tollen Schauspielern in die Kinos gekommen!

"Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln" sieht optisch noch mal ganz anders aus als der erste und das ist durchaus positiv gemeint, zudem ist die Handlung auch noch mal ein wenig anders. Während Alice im ersten Teil das Wunderland erstmal erkundet hat und auch die Prophezeiung erfüllt hat, kehrt sie im zweiten Teil nach einer langen Reise in der richtigen Welt nun zurück nach Wunderland und trifft auf ihren alten Freund den Hutmacher (Johnny Depp), der noch ein wenig mehr den Verstand verloren zu scheinen hat. Er ist der Meinung, dass nur Alice seine Situation ändern könnte und somit begibt sich Alice auf eine Reise zur und auch durch die Zeit. Mehr mag ich nicht sagen. Obwohl ich sagen muss, dass ich fand, dass die Handlung keinem sehr klaren Faden gefolgt ist, es wirkte alles extrem willkürlich und das manchmal zu sehr. Es kam einfach nicht sehr stimmig rüber, auch wenn ich fand, dass es sich am Ende gut zusammen gefügt hat.

Und wie am Anfang schon erwähnt ist halt die Optik die große Stärke des Films! Der Film läuft soweit ich weiß ausschließlich in 3D, was ich persönlich nicht so sehr mag, aber hier hat es sich schon gelohnt. Die ganze Kameraarbeit, der Schnitt und einfach wie der Film gewirkt hat war sehr beeindruckend. Wer den ersten mochte, wird mit dem zweiten Teil auch Spaß haben, nur wie gesagt die Handlung fand ich nicht besonders stark.

May♥

P.S. Für jeden der den "Les Miserables" Film von 2012 mag, es gibt so Momente im Film wo einfach Madame und Monsieur Thénardier zusammen sind und dann ist Fantine noch dabei... Das war einfach irgendwie lustig.

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Geschrieben von May

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