Buchbewertung: 'Eine wie Alaska'

Veröffentlicht auf 20. November 2014

Buchbewertung: 'Eine wie Alaska'

Nun mache ich mich auf die Suche nach dem großem ‘Vielleicht’.

John Green, "Eine wie Alaska"

Inhalt:

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich? Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

Meinung:

"Eine wie Alaska" ist John Greens erstes Werk, und deshalb sollte man es nicht mit seinen späteren Werken wie "Margos Spuren" oder "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" vergleichen. Ich bin (leider) mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch gegangen, da ich, wie die meisten wissen, ein großer Fan von John Greens Werken bin. Es gibt spannende Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der anfangs unsichere Miles, sein etwas durchgeknallter Zimmergenosse und die mysteriöse Alaska. Anfangs musste man echt in dieses Buch reinkommen. Das Buch ist aus Miles' Sicht geschrieben, was gut ist, denn ihn find ich noch am symphatischsten, man kann sich in ihn hereinversetzen. Man erlebt in diesem Buch, wie der brave Miles, der sein Leben neu anfangen will, von Tag zu Tag reifer und auch 'ungezogener' wird, und wie Schicksalschläge die Menschen verändern können.

Fazit:

Trotz meiner hohen Erwartungen fand ich das Buch wirklich gut. Ich habe es schnell durchgelesen, mit Freunde, Spannung und Trauer. Und ja, die ein oder andere Träne ist auch geflossen! Wer also Lust auf eine Realistische, Lustige, traurige aber gleichzeitig lebensbejahende Geschichte hat, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen! John Green überzeugt mal wieder mit seinem unglaublichen Scheibstil und den kniffligen Charakteren, in denen man immer ein Stück von sich selbst erkennt.

Summer

Geschrieben von Summer

Veröffentlicht in #Buchbewertung

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